Modern und zeitlos, der Trend der Betonarchitektur:

von Küchenplatten, über Treppen, zu Zäunen und sogar ganzen Gebäuden. Seit Mitte des 20.
Jahrhunderts ist das Verwenden von so genannten „Roh-Materialien“, wie Beton, in der
Architektur gang und gäbe.


Brutalismus

Als „Brutalismus“ wird die Architekturströmung bezeichnet, die für das Verwenden von Roh-
Materialien, wie zum Beispiel Sichtbeton, geometrischen Formen und eher grobe Ausarbeitung
bekannt ist. Das Ziel war dabei Gebäude und Komplexe zu errichten, die Materialien authentisch
nutzen. Angelehnt an den Realismus war das Ziel minimalistisch zu bauen, somit wurden primär
mit verschiedenen Strukturen eines Rohstoffes gearbeitet. Heutzutage sieht man häufig Gebäude
aus verschiedenen Roh-Materialien, dabei wird gerne Sichtbeton mit Holz gepaart. Diese
Mischung aus minimalistischem Beton und natürlichem Holz sorgt für ein elegantes, modernes
Aussehen.

Geschichte

Rückblickend war in der Nachkriegszeit, in den 1950ern, der Brutalismus zum ersten Mal ganz
groß. Vor allem die Plattenbausiedlungen sind aus den Zeiten der DDR bekannt, aber auch
Kirchen, Universitäten, Einkaufszentren und sogar Hochhäuser wurden in diesem Stil erbaut.
Immer mehr brutalistische Gebäude schossen aus der Erde, bis in den 1990ern der Stil plötzlich
als ästhetischer Vandalismus galt. Lange hatte es aber nicht gebraucht, bis im Anfang der 21.
Jahrhundert die Betonarchitektur wieder an Beliebtheit gewann. Als der Abriss der Plattenbauten
in Berlin drohte sorgte das Gefühl von Nostalgie, dass diese Plattenbauten nun denkmalgeschützt
sind. Inzwischen ist Beton an vielen Stellen zu sehen, Küchenplatten aus Beton gewannen an
Beliebtheit, ganze (private) Häuser aus Sichtbeton finden sich inzwischen an vielen Stellen wieder
und auch Zäune in verschiednen Ausführungen aus Beton sind in vielen Gärten zu sehen. Es
scheint als wäre Betonarchitektur wahrhaft zeitlos.

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